Klassa - Bulgarien | Dienstag, 9. Juni 2009Bulgarisches Geshundheitssystem ist unterfinanziert
Vor den Parlamentswahlen in Bulgarien sprechen die Regierenden von einem "gesicherten" Gesundheitssystem, das eine ausreichende Versorgung biete. Die Tageszeitung Klassa reagiert empört: "Wie kann man mit einem Budget von nur rund vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts ein Gesundheitswesen unterhalten? Das ist verbrecherisch. Die Finanzierung des Sektors ist auf einem lächerlichen Niveau angekommen. Das geht auf Kosten der Gesundheit der Menschen. Der Geldmangel ist Grund für Korruption und andere negative Erscheinungen. ... Die Reform muss unbedingt weitergehen und sie muss mit allen Institutionen, die mit dem Gesundheitswesen in Verbindung stehen, abgestimmt werden - mit dem Gesundheitsministerium, dem Sozial- und Finanzministerium und den Patientenvertretungen."
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